Schulleiterbriefe


Brief zum Schuljahr 16/17

 

Unser Plan zum Lehrplan 21

 

Liebe Eltern

 

In zwei Jahren ist es soweit: Der Lehrplan 21 wird auf das Schuljahr 2018/2019 gestaffelt eingeführt und gilt ab Sommer 2022 definitiv. Die wesentlichste Neuerung ist, dass sich der Unterricht an Kompetenzen orientiert. Die Frage ist nicht mehr, welcher Stoff behandelt wird, sondern: Was können die Schülerinnen und Schüler? Kompetent sein heisst, Wissen anwenden können. Die Lehrerinnen und Lehrer sollen Übungs- und Lerngelegenheiten schaffen, wo Wissen angewandt werden kann. Dazu sollen die Lehrpersonen respektive die Schulen ihren didaktischen Ansatz bewusst wählen und weiterentwickeln. Aufgebaut ist der Lehrplan 21 in drei Zyklen. Die Unterstufe umfasst Kindergarten und 1./2. Schuljahr, die Mittelstufe 3. – 6. Schuljahr und die Oberstufe (Sekundarstufe I) 7. – 9. Schuljahr.

Die Vorbereitungen zur Einführung in der Schule Langnau beginnen im neuen Schuljahr. Geplant sind vierzig Tage Weiterbildung bis 2022. Die Erziehungsdirektion gibt den Schulen zwanzig unterrichtsfreie Tage, die sie dafür einsetzen können. In Kursen und an Kollegiumstagen werden die Neuerungen erklärt, besprochen und reflektiert. Absprachen innerhalb der Zyklen und bezogen auf die Fächer werden getroffen.

 

Der Plan der Schule Langnau sieht vor, dass

  • die Einführung und die Kommunikation sehr sorgfältig angegangen werden,
  • Sie über Unterrichtsausfälle zu Beginn des Schuljahres und als Erinnerung vor dem Ausfall informiert werden,
  • Sie sich auf unserer Website www.schule-langnau.ch informieren können.

Der Unterricht im Schuljahr 2016/2017 fällt aus am

  • Freitag, 10. März 2017, den ganzen Tag und am
  • Donnerstag, 04. Mai 2017, am Nachmittag.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen und Ihren Kindern ein erfolgreiches Schuljahr 2016/2017.

 

Der Gesamtschulleiter

Markus Brandenberger


Brief zum Schuljahr 15/16

 

Wir haben einen Plan

 

Liebe Eltern

 

Beziehungen sind geprägt durch Wertschätzung und Vertrauen. Sie leisten einen Beitrag zur Gesundheit und sind die Grundlage für ein nachhaltiges Lehren und Lernen.

 

Dieser Satz steht geschrieben in der Werteorientierten Schulstrategie, den die Schulkommission, Schulleitung und Lehrerschaft im letzten Schuljahr gemeinsam erarbeiteten und dem Gemeinderat zur Kenntnisnahme vorlegten.

 

Mit diesem Strategiepapier hat die Schule Langnau als Einheit einen Plan, in welche Richtung sie sich in den kommenden Jahren entwickeln will. Sie stellt nach aussen und für alle sichtbar dar, welche übergeordneten Werte sie vertritt und welche Ziele sie verfolgt.

 

Vieles ist noch Absicht. Die Umsetzung folgt in den kommenden Jahren. Konkrete Schritte werden wir entsprechend planen und im Schulprogramm festhalten.

 

Die Werteorientierte Schulstrategie gilt für die Schule Langnau als Einheit. Gleichzeitig hat jede Schule der Gemeinde Langnau die Möglichkeit, in einem Leitbild ihre eigenen Grundsätze festzuhalten. Solche Leitbilder haben genau so ihre Gültigkeit und ihren Stellenwert und bilden die Grundlage für die Entwicklung vor Ort.

 

Lernen Sie unsere Ziele und Werte kennen. Lesen Sie das Strategiepapier. Sie finden es auf unserer Website: www.schule-langnau.ch

 

Der erste Satz dieses Briefes zum Thema Beziehungen soll auf allen Ebenen gelten, vor allem auch zwischen Eltern, Kindern und Lehrpersonen. Auf positiv gestalteten Beziehungen baut der schulische Erfolg auf.

 

In dem Sinn wünschen wir Ihnen und Ihren Kindern ein erfolgreiches Schuljahr 2015/2016.

 

Freundliche Grüsse

 

Der Gesamtschulleiter

 

Markus Brandenberger


Brief zum Schuljahr 14/15

 

Wie heisst Ihre Schule?

 

Liebe Eltern

Wurden Sie auch schon gefragt, wo Sie wohnen oder woher Sie kommen? Bei der Antwort kommt es darauf an, wo und wer einen diese Frage stellt. Im Ausland antwortet man mit Europa oder Schweiz. Im Inland lautet die Antwort Kanton Bern, Emmental oder Langnau im Emmental. In der näheren Umgebung wird die Angabe noch präziser sein: Oberfrittenbach oder im Dorf, um zwei Beispiele zu nennen. Wir alle haben je nach Situation in Bezug auf unsere Herkunft unterschiedliche Identitäten: Bärauer, Langnauer, Emmentaler, Berner, Schweizer oder Europäer.

 

In der Gemeinde Langnau sind die Schulen auf viele verschiedene Standorte verteilt: Ihr Kind geht oder Ihre Kinder gehen in eine dieser Schulen mit dem Namen Kindergarten und Schule Gohlgraben, Kindergarten und Schule Bärau, Kindergarten und Schule Ilfis, Kindergarten und Schule Oberfrittenbach, Kindergärten Dorf, Primarschule Oberfeld, Kindergärten Dorf, Primarschule Hinterdorf, Primar- und Realschule Höheweg oder Sekundarschule. Im Leitbild der Schulleitung steht das Bekenntnis, dass jeder Schulkreis seine eigene Kultur und Identität leben und weiterentwickeln soll. Die Begründung: Ihre Kinder und Sie sollen sich in der eigenen Schule heimisch fühlen und jede Schule soll vor Ort gestaltet werden.

 

Gleichzeitig wollen wir zusammen eine starke Einheit bilden. Wir haben Ziele, Vorgaben und Regeln, die für alle gelten. Das heisst, dass wir beides anstreben: Gemeinsamkeiten fördern UND Identität und Vielfalt der einzelnen Schulkreise unterstützen. Die Schulkommission hat entschieden, dass alle Kindergärten, Primar- und Realschulen zusammen mit der Sekundarschule ab diesem Schuljahr eine Einheit unter dem Namen Schule Langnau bilden. Die Sekundarschule wird dem Gesamtschulleiter unterstellt und die Schulleitung der Sekundarschule wird zur Standortschulleitung, wie in allen anderen Schulhäusern.

 

Ihr Kind besucht sowohl die Standortschule, als auch die Schule Langnau. Beide Aussagen sind richtig – es kommt auf den Standpunkt und auf die Situation an.

 

In diesem Schuljahr werden die Schulkommission zusammen mit den Schulleitungen und den Lehrpersonen ein Strategiepapier verfassen, um gemeinsame Ziele und Werte sichtbar zu machen. Auf dieser neu geschaffenen Grundlage wollen wir unsere Schule in Zukunft aufbauen.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern ein erfolgreiches Schuljahr 2014/2015.

 

Freundliche Grüsse

 

Der Gesamtschulleiter

 

Markus Brandenberger


Brief zum Schuljahr 13/14

 

Liebe Eltern

 

Seit dem 1. August 2013 bin ich der neue Gesamtschulleiter der Kindergärten, Primar- und Realschulen Langnau. Es ist mir eine Ehre und ich freue mich darauf, in dieser Funktion die Langnauer Schulen mitgestalten zu dürfen.

 

In der Gemeinde Langnau unterrichte ich seit 1985. Zuerst als Teilpensenlehrer, später als Lehrer für technisches Gestalten. Teil der Schulleitung bin ich seit 2004.

Mein wichtigstes Anliegen ist und war stets, das Selbstvertrauen der Schüler/innen zu fördern, indem sie ihre eigenen Gegenstände herstellen konnten. Wenn die Kinder auf ihre Werke stolz sind, erfüllt mich das mit besonderer Freude. Selbstvertrauen ist eine der Grundvoraussetzungen fürs Lernen und fürs Leben.

 

Für Ihre Unterstützung und Ihr Wohlwollen der Schule und den Lehrkräften gegenüber danke ich Ihnen zu Beginn des neuen Schuljahrs ganz herzlich!

Sie als Eltern haben unter anderem die Aufgabe, Ihre Kinder zu erziehen, für ihr leibliches und seelisches Wohl zu sorgen. Die Schule hat in erster Linie die Aufgabe, die Kinder zu bilden und ihnen Fertigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass sich Kinder und Jugendliche zu selbstverantwortlichen und mündigen Menschen entwickeln können.

Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen wir am gleichen Strick ziehen und einander mit Respekt begegnen.

 

Die Anforderungen und die Erwartungen an die Schule und die Schulleitungen sind in den letzten Jahren gestiegen. Reformprojekte wie die Integration, die Vorverlegung des Fremdsprachenunterrichts, der Lehrplan 21 und die finanzielle Situation von Kanton und Gemeinde sind unsere aktuellen und zukünftigen Herausforderungen.

 

Ich werde mich für eine gute und lebendige Schule einsetzen, die sich im Zusammenspiel aller Beteiligter weiter entwickelt und die Herausforderungen annimmt. Und ich freue mich darauf, Ihnen zuzuhören und mich mit Ihnen bei zahlreichen Gelegenheiten austauschen zu können.

 

Freundliche Grüsse

 

Der Gesamtschulleiter

 

Markus Brandenberger


Schulleiterbrief Schuljahr 10/11

 

Nur noch eine Schulkommission

Auf den 1. August 2010 ist das revidierte Reglement über die Organisation des Schulwesens in Kraft gesetzt worden. Die 3 bisherigen Schulkommissionen wurden zusammengelegt. Die neue Schulkommission besteht aus 9 Mitgliedern und hat die Aufsicht über alle Kindergärten, Primar- und Realschulen und über die Sekundarschule. Die Schulkommission wird sich an ihrer ersten Sitzung konstituieren.

Weitere Informationen

 

Mischklassen / Mehrjahrgangsklassen

Klassen, die aus mehr als einem Schuljahrgang bestehen gab es in den Aussenbezirken der Gemeinde Langnau seit jeher, weil es in den einzelnen Jahrgängen zu wenig Kinder hatte, um eigene Klassen zu bilden. Seit diesem Schuljahr werden alle Kindergärten, Primar- und Realklassen als Mischklassen geführt. Dieser Entscheid wurde sowohl aus organisatorischen wie auch aus pädagogischen Gründen gefällt.

Weitere Informationen

 

Erweiterung des Lehrplanes

Der Lehrplan sieht vor, dass Französisch und ICT-Unterricht (Informations- und Kommunikations-Technologie) ab dem 3. Schuljahr erteilt werden.

Französischunterricht werden die 3. Klässler erstmals im August 2011 haben.

Die Erziehungsdirektion hat dazu ein Informationsblatt für die Eltern herausgegeben. 

Für den ICT-Unterricht braucht es die nötige Infrastruktur. 2009 konnte jede 3./4. Klasse mit 2 Computern ausgerüstet werden, 2010 erhielten die Aussenbezirksschulen je weitere 10 Geräte, damit eine Halbklasse ausgerüstet ist. Für die Unterstufe Dorf werden diese Geräte 2011 angeschafft werden.  Damit wird es möglich den ICT-Unterricht  nach dem erstellten Konzept zu erteilen.

 

Neue Ferienordnung

Ab diesem Schuljahr haben alle Kindergärten und Primarklassen 38 Schulwochen. Die Real- und Sekundarklassen haben wie bisher 39 Schulwochen. Dies bedeutet, dass nur noch bei den Frühlingsferien ein Unterschied im Ferienplan besteht. Diese Ferienpläne gelten für den ganzen Kanton. Der Erziehungsdirektor wollte damit Familien, deren Kinder in verschiedenen Gemeinden die Schule besuchen, die Ferienplanung vereinfachen. Unseren aktuellen Ferienplan finden sie hier.

Vorgaben des Kantons zu den Ferienplänen