Leseförderung


Durch Lesen, Lernen und so weiter

wird man klüger und gescheiter.

Das Nashorn hätt auch gern gelesen,

wär es nicht so müd gewesen.

Die PISA-Studie 2000 hat bekanntlich gezeigt, dass das schweizerische Bildungssystem Schwachstellen aufweist. Schwerpunkt von PISA war die differenzierte Erforschung der Lesekompetenz. Mehr als 20% der Jugendlichen sind gemäss der Studie nicht in der Lage, einen einfachen Text vollständig zu verstehen und den Inhalt sinngemäss zu interpretieren. Lesekompetenz ist aber eine Grundvoraussetzung zum Erwerb von Wissen und Fähigkeiten auch in anderen Bereichen.

Diese Untersuchungsergebnisse haben etwas ausgelöst. Gestützt auf ein selbst erarbeitetes Konzept, hat die Lehrerschaft der Primar- und Realschule Langnau beschlossen, ab Schuljahr 2004 / 2005 pro Woche eine Deutschlektion der Lektüre zu widmen.

Im Rahmen eines Kurses sind für jedes Schuljahr Ordner mit einem Grundstock an Lesestoff zusammengestellt worden. Dabei wurden bewusst möglichst viele Textsorten und Leseverfahren berücksichtig. Für alle Schuljahre sind die Ordner nach dem gleichen System aufgebaut:

 

Teil 1: Theorie

  1. Lesearten
  2. Elemente des Textverstehens
  3. Textsorten
  4. Lesetechniken
  5. Freies Lesen / Leseanimation

Der Theorieteil stellt eine Übersicht über die verschiedenen Elemente des Lesens und Verstehens dar. Er soll als Stütze, Nachschlagewerk und Ideensammlung dienen.

 

Teil 2: Lese- und Arbeitsblätter

Diese Blätter sollen den einzelnen Lehrkräften einen abwechslungsreichen, umfassenden Leseunterricht ermöglichen.

Die Lese- und Arbeitsblätter dienen der gezielten Förderung der Lesefähigkeit. Weiter soll das vielfältige Angebot die positive Einstellung zum Lesen fördern.


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Ergänzende Theorie zur Leseförderung
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