Spezialunterricht


Leiterin IBEM Spezialunterricht

 Andrea Gämperle 

Tel.L +41 34 402 81 73

Kontakt

 

Besondere Massnahmen und Spezialunterricht

Jede Gemeinde erhält vom Kanton einen Pool an Lektionen, mit denen besondere Bedürfnisse von einzelnen Kindern abgedeckt werden können. Die Lektionen laufen unter dem Namen IBEM- Pool. IBEM bedeutet Integration und besondere Massnahmen. Die Schulen haben einen gewissen Spielraum, wie sie diese Lektionen einsetzen wollen.

 

Die Langnauer Schulen setzen die Lektionen ein für

  • Integrative Förderung (IF)
  • Logopädie
  • Deutsch als Zweitsprache (DaZ)
  • Psychomotorik
  • Dazu führen wir zwei Klassen für besondere Förderung (KbF)
  • Ein weiteres Angebot ist die Begabtenförderung.

Ein speziell erarbeitetes Konzept gibt genauere Auskunft über den  Einsatz der Lektionen. Dieses Konzept werden Sie nach der Genehmigung (Ende Juni 2012) durch die Gesamtkonferenz auf dieser Seite herunterladen können.

Einen Kurzüberblick über die Inhalte der verschiedenen Massnahmen finden Sie in den nachfolgenden Texten.

 

Integrative Förderung (IF)

Die Integrative Förderung deckt den grössten Teil der besonderen Massnahmen ab. IF-Lehrkräfte sind Lehrerinnen mit einem Zusatzstudium in Heilpädagogik. Sie unterstützen Regellehrkräfte in Fragen von Lernbehinderungen, -störungen und –schwächen und in Fragen zu hochbegabten Kindern. Anhand von Erfassungen sind sie zuständig für die Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Die Förderung findet vorwiegend in den Klassen statt.

 

Logopädie

Die Lehrkräfte für Logopädie haben die Aufgabe, Kinder mit Sprech-, Spracherwerbs-, Schriftspracherwerbs- und Kommunikationsstörungen zu therapieren. Sie erteilen keinen regulären Unterricht. Neben Gruppen- und Einzeltherapien beraten Lehrkräfte der Logopädie Lehrkräfte und Eltern.

 

Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Ergänzend zum Unterricht in den Regelklassen können Schülerinnen und Schüler mit ungenügenden Deutschkenntnissen die DaZ-Klasse im Schulhaus Bärau besuchen. Sie werden in verschiedenen Gruppen in der Regel während zwei – vier Lektionen pro Woche unterrichtet.

 

Psychomotorik

Die Lehrkräfte für Psychomotorik haben die Aufgabe, Kinder mit einem besonderen Förderbedarf in den Bereichen Grob-, Fein-, Graphomotorik, der Körper- und Raumorientierung sowie den damit verbundenen Wahrnehmungsprozessen zu unterrichten. Sie erteilen keinen regulären Schulunterricht. Neben Gruppen- und Einzeltherapien beraten Lehrkräfte der Psychomotorik Lehrkräfte und Eltern.

 

Klasse zur besonderen Förderung (KbF)

Es besteht auch die Möglichkeit, eine der beiden Klassen zur besonderen Förderung in den Dorfschulhäusern zu besuchen. Diese Klassen arbeiten teilintegrativ, dies bedeutet, dass die Kinder einzelne Fächer (z.B. Sport, Musik, Gestalten) in Regelklassen besuchen können.

 

Begabtenförderung

Hochbegabte Kinder haben die Möglichkeit, nach einer Abklärung durch die EB, in Pull-out –Programmen während eines Halbtages pro Woche an speziellen Projekten zu arbeiten. Bedingung für die Teilnahme ist ein IQ von mehr als 130.

Wir bieten uns den umliegenden Gemeinden als regionales Zentrum zur Hochbegabtenförderung an.